Schritt für Schritt in ein Abenteuer

James Dean PrahaEs war Mittwoch, 22.00 Uhr und sehr kalt. Wie genau vor einem Jahr stand ich, Dan, mit meinen Kumpels vor einem ganz besonderen Lokal in Prag. Tagsüber ist es ein Restau-
rant, in der Nacht eine Bar und ab einer gewissen Zeit, so kommt es mir vor, einem Puff sehr ähnlich. Die Rede ist vom „James Dean“, der beste Ort für ein geiles Abenteuer!

Hier, lieber Leser, hast du eine Schritt für Schritt Anleitung für einen geilen Abend + die Story dahinter. Fangen wir an!

Schritt 1: Komme an

  • Die erste Nacht in einer neuen Stadt ist etwas ganz besonderes. Um sich keinen unnötigen Druck zu machen, solltest du dich einmal an die Umgebung gewöhnen. Hole dir was zu trinken, tratsche mit deinen Kumpels, beobachte die Leute, mögli-
    cherweise schauen dich jetzt schon Mädels an. Genieße es einfach.

Ich betrat also den Laden und fühlte gleich das geile Flair, vor allem aber das leckere tschechische Bier „Kozel“. Da ich meine Kumpels schon lange nicht mehr gesehen habe, tauschten wir gleich unsere ganzen Erlebnisse aus und hatten einfach Spaß. Ich war komp-
lett präsent bei meinen Leuten, doch trotzdem merkte ich, wie schon mehrere Mädels zu uns kuckten. Eine Stunde verging und langsam wurde es Zeit für den nächsten Schritt.

Schritt 2: Aus dem Spaß oder aus der Langeweile folgt die Aktion + mein „Sticking Point“

  • Irgendwann kommt immer der Punkt, wo das Reden, oder auch Tanzen mit den eigenen Leuten langweilig wird, man ist ja aus einem bestimmten Grund hier. Man will Frauen kennenlernen! Wie kommt man also zur Aktion?
    1.  Langweile dich zu Tode und du wirst dann was machen
    2. Habe einfach Spaß an der Sache
    3. Habe die richtigen Gedanken
    4. Habe wen, der dich pusht

Mittlerweile tanzte ich mit Daniel auf der Tanzfläche, doch ich hatte immer weniger Bock weiter zu tanzen. Mit Leuten reden wollte ich auch nicht. Hier kommt auch der Punkt an dem ich arbeitete, mein „Sticking Point“. Für mich war das Ansprechen kein Problem mehr, jedoch hatte ich den Spaß am Flirten verloren, ich wusste aber nicht warum. Meine Mission war also: Finde den Spaß wieder.

Ich sah also 2 hübsche Mädels, die wie Statuen herumstanden und das mitten auf der Tanzfläche! Um mich zum Ansprechen zu motivieren, stellte ich mir vor, wie ich Spaß am Flirt hatte und egal was passiert, ich mich danach besser fühlen werde. Daniel pushte auch noch. Er meinte, bringe sie irgendwie zum Tanzen. Ich ging also mit den richtigen Gedanken hin und probierte durch eine akrobatische Tanzeinlage, sie dazu zu bringen. Meine Tanzeinlage war sehr speziell, doch sie ignorierten mich einfach und ich ging weg. Ehe Daniel mich aufforderte nochmal hinzugehen! Jedoch kam dann mein anderer Kum-
pel Sepp dazwischen, er schnappte sich die Blondine, zog sie zu mir und stellte sie mir vor. Er sagte nur: „MEET MY FRIEND.“ Und schon redete ich mit der Blondine. Es lief einfach, aber sie war irgendwie distanziert und ich ging weg. Jedoch dachte ich mir dann: Warte mal, wieso gehe ich weg, möglicherweise war sie nur schüchtern? Also ging ich WIEDER hin und auf einmal lief das Gespräch ganz gut. Auf geht’s zum nächsten Schritt.

Schritt 3: Gesprächsverlauf und diverse Hindernisse überbrücken

  • Um mit dem Mädel im Gespräch „warm“ zu werden, kann man am Anfang normalen Smalltalk führen. Woher kommt sie, was macht sie, mit wem ist sie da etc.
  • Dann kannst du sie Sachen fragen, die DICH an ihr interessieren. (lieber Leser, was interessiert dich überhaupt an einer Frau, hier zählen die inneren Werte, denn man schläft ja nicht mit jeder dahergelaufenen Frau!) Die Regel lautet hier, je mehr du von dir preisgibst, desto mehr wird sie es tun, so baut man auch eine gute Verbindung auf.
  • Die Situation ist fast nie ideal. Das Mädel ist eigentlich fast immer mit Freunden unterwegs und deshalb sollte man auch ihre Freunde kennenlernen. Also zeige ihren Freunden, dass du ein cooler Typ bist!

Ich unterhielt mich also mit der Blondine über verschiedenste Themen, die mich interes-
sierten. Es lief super und ich merkte auch langsam, dass sie geküsst werden wollte, doch ich hielt bewusst die Spannung. Sie ging sich dann was zu trinken holen und das gab mir die gute Gelegenheit ihre Freundin kennenzulernen. Genau auf dieselbe Art und Weise wie bei Miss Blond und schon unterhielt ich mich mit ihr über „Assassins Creed“. Sie war auch ein Liebhaber des Spiels. Die Blondine kam zurück, jedoch setzte sie sich nicht neben mich, sondern neben ihre Freundin. Das Lustige, ich hatte so viel Spaß mit der Freundin, dass Miss Blond neidisch wurde und sich wieder zu mir setzte. Ich ging mit ihr tanzen und küsste sie einfach. Nächster Schritt!

Schritt 4: Der Weg aus der Bar in die Wohnung

  • Jetzt bist du schon so weit: Du hast schon längere Zeit mit dem Mädel geredet, findest sie cool, hast sie evtl. geküsst, und die Freunde finden dich auch cool. Dein Mädel will auch Sex. (in Schritt 3 schon abgecheckt -> frage sie ob sie One-Night Stands hatte usw.) Jetzt kommen die Baby-Steps, denn es passiert selten, dass eine Frau auf An-
    hieb sagt: „Ja, ich will mit dir heim gehen.“

Ich saß mit ihr am Tisch und wir tauschten unsere geilsten, peinlichsten Stories aus, machten herum und hatten einfach Spaß. Dann sagte ich zu ihr, wir sollten kurz frische Luft schnappen und sie solle ihre Tasche mitnehmen. Sie tat es und schon standen wir vor dem „James Dean“. Der nächste Schritt: „Hey, ich will dir den Ausblick aus unserem gei-
len Loft zeigen.“ (was genau gegenüber von der Bar war) Sie kam mit, doch kurz vor der Tür bog sie ab und sagte: „Ich hole mir aber noch meinen Mantel.“ Wir gingen in die Bar und auf einmal haute sie zur Freundin ab. Hier brach auch der Punkt, es lief nichts mehr mit ihr. Die Kontaktdaten haben wir schon ausgetauscht und sie fuhr dann heim.

Nächstes Mal mehr FÜHRUNG! Ich hatte auch zu viele Sex-Gedanken im Kopf. Bei Baby-
Steps ist es wichtig, wirklich nur an den nächsten Schritt zu denken und nicht an das End-Ziel. Jetzt habe ich über 2h in sie investiert und war tot-müde. Man könnte sich geschlagen geben, doch genau das macht den Unterschied zwischen einem durchschnit-
tlichen Verführer und einem wirklich guten! Also, auf geht’s zu Schritt 5!

Schritt 5: Gib nicht auf, es geht immer was

Ach ne, ich war so kurz vor dem Ziel, aber es geht immer was! Vielleicht werde ich ja noch irgendwie für meine Bemühungen belohnt, es ist ja erst 4 Uhr. Jetzt beginnt die heiße Phase im „James Dean“. Alle Leute die jetzt noch da sind, sind nur noch auf das eine aus. Die Devise heißt jetzt, sei direkt, sei schnell, sei körperlich, FÜHRE, FÜHRE, FÜHRE!

Nur ich und Sepp waren noch in der Bar, alle anderen Kumpels waren schlafen. Er kam zu mir und meinte ich solle ihn kurz bei einer 2er Gruppe unterstützen. Beide Mädels waren  hübsch und ich war echt beeindruckt, was er da an Land gezogen hat. Meine war eine süße zierliche Maus mit so einem coolen „Michael Jackson“ Hut. Beide waren schon etwas angetrunken. Ich fing an mit meiner zu reden und konzentrierte mich nicht auf das was ich sage, sondern nur auf das, wie ich es sage. Tiefe Stimme, starker Augenkontakt. Ich merkte wie die sexuelle Spannung anstieg. Ich brach die Spannung bewusst ab und baute sie dann wieder auf. Die beiden gaben mir und Sepp sogar was zu trinken aus. Cool. Halbe Stunde später nahm ich ihren Hut, tat ihn mir rauf, hob sie hoch, küsste sie und wir machten voll rum. So ging es dann 30min lang und Sepp meinte, wir sollten sie langsam in die Wohnung nehmen. Die Mädels verschwanden dann auf das Klo. Die wollten wohl absprechen, ob sie mit uns mitgehen sollen. Sie kamen irgendwie nicht zurück und wir gingen sie suchen. Wir fanden sie, sie holten sich gerade die Mäntel. (Lass die Frau, die du abschleppen willst nie aus den Augen, vor allem nicht nach langem Investment!)

Wir gingen dann mit ihnen aus dem „James Dean“ heraus und ich führte meine zur Woh-
nung. Sepp blieb mit seiner noch in der Bar. Vor der Tür hatte meine Lady noch ein paar Ausreden, um nicht in die Wohnung zu kommen, doch ich konterte immer flott. (z.b. ich will was essen -> beim mir gibt’s essen) Um 5.00 morgens betraten wir die Wohnung. Nächster Schritt!

Schritt 6: Gehe „All in“

So, ein großer Schritt ist erledigt, doch ein Problem gab es noch. ALLE Zimmer waren belegt. Was kommt jetzt? Improvisation!

Ich ging in mein Zimmer, wo mein anderer Kumpel Stefan drinnen lag, aber mit der Decke verdeckt. Ich ging dann nochmal raus und holte den Wein. (Habe immer Notfallwein zu Hause!) Wir tranken kurz und ich dachte mir, scheiß drauf, fick ich sie halt neben Stefan!

Ich sagte zu ihr, dass keiner im Zimmer ist, hob sie hoch und trug sie küssend dorthin. Als ich die Tür öffnete, merkte ich, dass Stefan mit der Decke über dem Kopf aus dem Zim-
mer wollte. Ich küsste sie tragend und genau beim Zimmertürspalt als wir hereingingen, schlüpfte auch Stefan mit seiner Decke hinter mir raus. Ach du Scheiße, dass sie das nicht bemerkt hatte.

Wir machten voll rum, doch sie kuckte die ganze Zeit auf das Handy. Hier habe ich es versaut, weil ich etwas zu viel Druck gemacht hatte. (Wichtig: Gib ihr die Freiheit zu gehen und sage ihr das auch!) Es kam leider dadurch nicht mehr zum Sex. Naja, manchmal passiert das auch. Ich brachte sie zum Taxi und sie fuhr heim. Okay, für die erste Nacht war das nicht übel, was wohl in den nächsten Nächten passieren wird. 🙂

Reflexion vom Abend:

  • Beim ersten Gespräch hatte ich nicht so viel Spaß wie beim zweiten, weil ich beim zweiten viel ungefilterter
  • Will ich ein Mädel in die Wohnung mitnehmen, niemals gleich zum Sex „drücken“. Immer nur an den nächsten Schritt denken. Z.B. Ich will mir ein Wasser aus der Woh-
    nung holen und in dem Moment wirklich nur das wollen. Sage zu ihr: „Du kannst jederzeit gehen, aber ich fände es schön, wenn du noch ein bisschen hier bleiben würdest.“
  • FÜHRE, FÜHRE, FÜHRE und moduliere alle ihre Ausreden um, indem du ihr einfach die bessere Alternative aufzeigst.
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